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Phoenix Audio Nicerizer 16 mk2

Phoenix Audio

Artikel-Nr.: DA-i-1391

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http://www.phoenixaudio.net

 

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Phoenix Audio Nicerizer 16 mk2

16 Kanal DAW Analog Summierer

Der Nicerizer wurde ursprünglich entwickelt auf die Nachfrage von Engineers nach einem Tool, dass es "in the box" Systemen wie ProTools, Logic oder Cubase ermöglichlicht den Output klanglich aufzuwerten und den gesamten Mix einfacher und schneller handlen zu können, sowie Outboard einfacher und verlustfrei, ohne zusätzliche Wandlungen, in den Mix integrieren zu können.

Der Nicerizer16 fügt dem digitalen Medium den Charakter und das Feel analoger Class A Stufen hinzu und ermöglicht eine verlustfreie und hochwertige analoge Summierung zum finalen Mix.

Ähnlich den anderen Phoenix Audio Produkten bedient sich auch der Nicerizer hierzu der eigens entwickelten Class A Output Stage, sowie der trafolosen, diskret aufgebauten Class A Eingangsstufe. Klanglich näher kann man in einem modernen DAW-Setup einer klassischen, diskret aufgebauten Vintage Konsole wohl nicht kommen.

Der Nicerizer16 ist ein 16 in 2 Analog-Summierer mit Panning-Regler und 8dB zusätzlichem Gain pro Kanal, sowie einer ausgefuchsten Monitorsektion und Kontrolle der Stereobasis. Er kann in verschiedenen Konfigurationen gestacked werden, um auch größere Setups mit mehr Kanälen zu ermöglichen.


Panning

Durch die einzelnen Panning-Regler pro Kanal ergibt sich die Möglichkeit Mono-Signale auf analoger Ebene im Panorama zu verteilen, in der Monomitte zu platzieren, oder aber 2 Kanäle jeweils hart links und hart rechts zu pannen und beide als Stereo-Input für DAW-Stereospuren oder Subgruppenausgänge zu benutzen.


Monitoring

Die ausgefuchste Monitoring Sektion erlaubt das wahlweise Solo-Abhören aller 16 Inputs, sowohl als mittig im Kopfhörer gepanntes Mono-Signal eines einzelnen Inputs, als auch wahlweise in hart links & rechts gepannten Päarchen für Stereo-Inputs. Zusätzlich abhörbar sind sowohl der Master-Output, das Pre-Fader (Master) Signal, der Aux-Stereo Output sowie der 2-Track Input der nicht summiert wird. Dazu gibt es einen Monitor-Level Regler auf der Frontplatte und der 6,3mm Stereoklinkenausgang kann sowohl für Kopfhörer als auch Monitorcontroller oder Studio-Cue-Systeme genutzt werden.

8dB Gain Boost

Wer diese trickreiche Funktion bei der Arbeit mit einem Analogsummierer einmal kennt, möchte sie nie wieder missen. In der default Position sind alle 8dB Schalter off, wenn man mit seinem Mix beginnt. Durch den klaren, definierten Sound und den hohen Headroom des diskret aufgebauten analogen Summierers ist es möglich die Software-Fader der DAW levelmäßig im oberen Drittel zu benutzen, wo auch deren Auflösung am besten ist (dies macht feinfühlige Lautstärkekorrekturen oder Automationen mit der Maus oft erst möglich).

Selbst Peak-Level zwischen -6 und -3dBFS sind hier kein Problem, so dass nicht alle Fader einer Session, wie so oft bei ITB Mixen um die -40dB stehen. Solange intern kein Clipping entsteht kann man die Auflösung der einzelnen vorhandenen D/A-Wandler voll ausnutzen.

Was passiert aber nun wenn ich mit einem Mix ca. 70% fertig bin und nun noch ein sehr dynamisches Signal (mit niedrigem RMS Pegel) hinzumischen möchte?

Beim typischen ITB Mix muss ich ALLE Fader runterziehen um mir den nötigen Headroom auf dem Master zu verschaffen, die Mix Balance gerät u.U. ins Wanken und diverse Korrekturen verschaffen mir erneute Arbeit.

Benutze ich einen analogen Summierer gibt es vielleicht noch die Möglichkeit das zusätzliche Signal (sagen wir eine Stereo-Percussion Spur) intern zu komprimieren, um den D/A-Wandler mit einem höheren RMS Pegel besser auszunutzen. Aber will ich die Spur überhaupt aus klanglicher Sicht komprimieren? Will ich einen Großteil meiner Zeit darauf verwenden Probleme zu umschiffen, die mir das Equipment auferlegt? NEIN!

Die Lösung: bei 12 oder 14 Spuren meines Nicerizers bleibt die Option ausgeschaltet und überall wo ich perkussives, dynamisches Material mit vergleichsweise niedrigem RMS Pegel im Mix verwende, gebe ich einfach 8dB analoges Gain "Vorsprung" bei der Summierung im Nicerizer16 und kann so meinen digitalen Fader 8dB leiser machen und trotzdem levelmäßig im Gesamtmix mithalten ohne zu komprimieren oder irgendwie die letzten dB aus meinem D/A-Wandler rauszuholen, geschweige denn meinen gesamten Mix neu zu justieren!

 

Gainstaging und Klangfärbung

Wichtig zu wissen ist, dass die viel geliebte Klangfärbung des Nicerizers im Gegensatz zu einigen anderen Schaltungskonzepten zu allergößten Teil im hauseigenen, diskret aufgebauten OP-Amp des Phoenix Nicerizers, in Kombination mit dem Ausgangstrafo entsteht!

Das heißt, um eine möglichst kräftige Färbung zu erreichen muss der Nicerizer nicht (wie man es vielleicht intuitiv probieren würde) eingangsseitig "heiß angefahren" werden. DAW Fader und D/A-Wandler Kalibration können also problemlos im entspannten Gainbreich bleiben. Vielmehr sollte man den Output Level voll aufdrehen, so dass der OP-Amp richtig arbeiten muss und den Ausgangstrafo auch entsprechend "heiß anfährt". Dem entsprechend sollte man eben die DAW-Output Fader nur soweit hochziehen, bis der Sound im Mix-Kontext steht.

Hier entsteht nun genau die analoge Sätting und Klangfärbung, für die der Nicerizer so berühmt ist und die dafür sorgt, dass dieser Summierer wohl die einzige Lösung auf dem Markt ist, die soundmäßig dem Verhalten einer hochwertigen, diskret aufgebauten, analogen Konsole wirklich nahe kommt.


Tipp 1:
Sollte ein etwas cleanerer Sound für einen Mixdown erwünscht sein, der die Klangfärbung des Nicerizers etwas weniger offentsichlich bleiben lässt, am besten einfach zu Beginn des Mixes den Output Level des Nicerizers auf ca. 13-14Uhr stellen. Das entlastet den OP-Amp und sorgt auch dafür das der Ausgangstrafo mit weniger Pegel angefahren wird. Nun kann man DAW seitig entsprechend mehr Pegel in den Nicerizer geben, ohne dass die Klangfärbung dadurch stark zunimmt.

Tipp 2:
Sollte ein richtig stark färbender Vintage Sound für einen Mixdown erwünscht sein, kann man den Output Level voll aufdrehen und zusätzlich ein externes LINE PAD (irgendwo zwischen 3-12dB vielleicht) zwischen den Ausgang des Nicerizers und den A/D-Wandler schalten. Der OP-Amp arbeitet voll und der Ausgangstrafo wird von den entsprechend höheren Mix-Pegeln am Eingang nochmals zusätzlich gefordert. Je nach Eingangssignal kann das klanglich schon richtig stark in Richtung einer Vintage Neve Konsole gehen!


Sie sehen, es lohnt sich also sehr sich einmal näher mit dem Thema Gainstaging in der analogen Domain zu beschäftigen, besonders wenn man als ehemaliger ITB Mixer den Schritt nach draussen zur analogen Summierung macht! Sie werden staunen welche Vielfalt an klanglichen Möglichkeiten sich plötzlich offenbart von denen alle Plugins noch Welten entfernt sind!

Specifications

16 channels of our Class A, discrete, truly balanced transformerless input stage.
Our proven and loved Class A, discrete, transformer balanced output stage (DSOP-2).
Individual pan control for each channel (16 x Pan pots)
16 x Balanced Input XLR's. Can accept balanced or unbalanced input with no -6dB loss.
2 x mix busses (Stereo Mix Bus)
1/4" TRS unbalanced Inserts on Busses (L + R Bus Insert points)
+8dB Boost button on each channel.
Master mix bus output level control.
Stereo LED level monitoring.
Switchable for each channel and Main Output
Stereo/mono External/Headphone monitoring Output. Switchable to each channel, external input (via 2T Return), Auxiliary and Main output, includes monitoring of the mix bus. (L, R, and Stereo)
Main Outputs on Balanced XLR's
1/4" TRS unbalanced Jacks for Auxillary outputs with front panel level control
2 Track stereo mono inputs on 1/4" TRS balanced Jacks
Class A Stereo Width control with Loss-less Bass. Pannable from mono through to +25% Wider + Width control Bypass switch.
Maximum Output Level of +26dB.

Huge headroom available on all channels.

 

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